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Dem Winterblues entkommen


Kurze Tage, wenig Sonne und Schmuddel Wetter: Vielen Menschen schlägt die dunkle Jahreszeit aufs Gemüt.

Jetzt bricht die dunkle Jahreszeit an. Da kann schnell der stressige Alltag auf das Gemüt schlagen. Wer bereits einen Hang zu depressiven Verhalten hat, der kann in diesen Zeiten schnell in eine Winterdepression verfallen. Doch welchen Ausweg haben Sie? Das und weitere Motivationstipps für die kalte und dunkle Jahreszeit haben wir für Sie zusammengestellt.

Dass wir im Winter weniger Energie haben, liegt in der Natur der Sache. In früheren Zeiten, als es noch keine Heizung gab und die Kälte ausgeglichen werden musste, wurde vom Körper der Energiesparmodus aktiviert. Parallel sorgte die Evolution vorsichtshalber für schützenden Winterspeck, worauf der Hang zu kalorienreichem Weihnachtsgebäck und die fette Gans zurückgehen. Soziale Kontakte waren selbstverständlich, da man sich aneinander wärmen musste. Während diese Mechanismen früher dem Überleben dienten, passen sie heute nicht mehr in die Zeit. „Gruscheln“ tun wir nur noch in den sozialen Medien. Zum Ankuscheln ist gerade keiner in der Nähe oder nicht mehr, da die Trennungsrate in der dunklen Jahreszeit erhöht ist. Zweite Ursache ist der Mangel an Licht. Weniger natürliches Tageslicht und eine geringere Lichtintensität sind klare Auslöser des Winterblues. Grund ist ein Mangel an dem Glückshormon Serotonin, der den Heißhunger auf Zucker und Schokolade auslöst. Fällt zu wenig Licht auf die Zirbeldrüse im Gehirn, denkt sie, es sei Bettgehzeit. Sie schüttet verstärkt das Hormon Melatonin aus, das für den Schlaf zuständig ist. Folge: Wir werden müde und schlapp.

Licht spielt eine wichtige Rolle beim Thema Stimmung

Nutzen Sie jede freie Minute an der frischen Luft, um die letzten Sonnenstrahlen einzufangen. Neben der Bewegung die unserem Körper sehr gut tun wird, heben Sie den Vitamin D-Spiegel durch das Tageslicht an. Ein lockeres Ausdauertraining oder ein ausgiebiger Spaziergang hilft schon enorm. Wer während der Arbeitswoche keine Zeit hat, um bei Tageslicht sich in der Natur zu bewegen, sollte dies auf jeden Fall am Wochenende nachholen. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) empfiehlt eine Ausdaueraktivität von mindestens 150 Minuten pro Woche mit moderater oder 75 Minuten pro Woche mit höherer Intensität.  Hier ist das Wort „MINDESTENS“ entscheidend. Das müssen Sie mindestens investieren um auf dem jetzigen Gesundheitszustand zu bleiben. Das heißt, um Ihren Status quo zu halten. Um die Gesundheit zu fördern oder ein größeren Effekt zu erzielen, sind mehrere Trainingseinheiten sinnvoll.

Hat der Winter-Blues dennoch einmal zugeschlagen, kommt man aus dem saisonalen Stimmungstief gar nicht so leicht wieder heraus. Daher ist es ratsam, bereits zum Herbstbeginn den Grundstein für einen gesunden Winter zu legen. Die größten Einflussfaktoren sind die Altbekannten drei Säulen: Bewegung, Ernährung und Entspannung!

Gute Stimmung aus dem Kräuterschrank

Es gibt viele Heilpflanzen, die auf natürlichem Wege die Stimmung aufbessern können. Eines ist Johanniskraut. Der gelbe Korbblütler ist für den Einsatz bei leichten bis mittelschweren Depressionen allgemein anerkannt. Seine Wirkungsweise entspricht den synthetischen Antidepressiva (Serotonin-Wiederaufnahme-Hemmer), wie an der Uni Frankfurt nachgewiesen werden konnte. Pflanzliche und synthetische Substanzen verhindern, dass der für das Wohlbefinden so wichtige Botenstoff Serotonin zu schnell wieder von den Nervenzellen aufgenommen wird. Dadurch steht er länger für die Reizübertragung zur Verfügung. Einen entscheidenden Vorteil hat Johanniskraut gegenüber synthetischen Arzneimitteln. Es gibt kaum störende Nebenwirkungen, macht nicht süchtig und hat somit auch keine Entzugssymptome. Hochkonzentrierte Johanniskrautpräparate aus der Apotheke sollten Sie aber nicht ohne eine ärztliche Überwachung einnehmen.

Weitere Heilpflanzen, die dem Wohnbefinden gut tun

Lavendel, Passionsblume, Baldrian und Hopfen fördern Ihr Wohnbefinden und  einen gesunden Schlaf. Lavendel hat eine positive Wirkung auf depressive Verstimmungen, wenn er täglich und über einen längeren Zeitraum als Präparat eingenommen wird. Baldrian und Passionsblume verstärken die Wirkung von Johanniskraut, die Passionsblume sogar um das 10-fache. Außerdem beschleunigen sie den Wirkungseintritt des bewährten Stimmungsaufhellers. Die benannten Heilpflanzen entspannen das Nervenkostüm, führen aber nicht zur Müdigkeit am Tag.

Sie sollten aber nicht ins Blaue damit rumexperimentieren. Sprechen Sie mit Ihrem Arzt über Ihr Stimmungstief. Lassen Sie sich von einem geschulten Apotheker über die Vor- und Nachteile der ergänzenden Präparate aufklären.

Schokolade kann auch helfen

Oh ja, das wollten Sie doch nun hören. Eine kleine Einschränkung haben wir aber schon mal vorweg. Nur in Maßen und mit einem hohem Kakaoanteil (Dunkle Zartbitter Schokolade) hat viele positive Wirkungen auf die Gesundheit. Zum Beispiel spricht der Genuss von einem Stück Schokolade das Belohnungszentrum des Gehirns an. So wirkt das kleine Stück Schokolade bereits sehr kurzfristig auf die Stimmung. Es sollte aber bei einem Stück bleiben und nicht ausufern. Schokolade in Maßen ist gesund, kann aber durch die hohe Kaloriendichte schnell ungesundes Übergewicht fördern. Dunkle Schokolade enthält viel Magnesium. Das wiederum ist an sehr vielen Stoffwechselprozessen beteiligt. Es wirkt entspannend und hilft Ihnen in stressigen Situationen einen kühlen Kopf zu bewahren. Es gibt eine Vielzahl von positiven Eigenschaften dunkler Schokolade, die Sie bei Interesse mal nachschlagen sollten.

Mineralstoffe und Antioxidantien für mehr Vitalität

Der Körper ist ein Meister im Kompensieren. Wenn ein Mineralstoff oder ein Vitamin im Stoffwechsel fehlt, baut sich der Organismus meisten aus anderen Stoffen das fehlende Glied selbst. Das geht aber nur bis zu einem gewissen Punkt. Einige Nährstoffe kann der Körper aber nicht selbst herstellen, diese sind aber zum Überleben essentiell. Diese müssen über die Nahrung dem Körper zugeführt werden. Wenn  Sie sich über einen längeren Zeitraum abgeschlagen und antriebslos fühlen, könnte ein Eisenmangel schuld sein. Weitere Stoffe sind Kalium, alle B-Vitamine, Omega-3-Fettsäuren, Vitamin D, Magnesium, Vitamin A, C und E und viele mehr. Sie sollten gerade jetzt auf eine ausgewogene gesunde Ernährung achten. Im Vordergrund sollte eine bunte Vielfalt an Gemüse stehen.

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Halten Sie sich in der dunklen Jahreszeit fit. Das hilft Ihnen bei Verstimmungen sicherlich weiter. Kommen Sie gesund durch den Herbst!

 

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Sprechen Sie Ihre Ansprechpartner Herrn Marvin Mielke (fragmarvin@abkka.de, 0421-43551-14) an!

 

 

 

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