Der nächste Gegner: Heider SV

Traditionsverein aus Schleswig-Holstein mit starker Jugendarbeit

Am Samstagabend wartet auf die Havelser Jungs ein schwer einzuschätzender Gegner.
Die letzten drei Spiele beendeten die Aufsteiger jeweils mit einem Unentschieden. Mit einem 4:4 in Jeddeloh, einem 2:2 zuhause gegen Altona und letzte Woche mit einem 1:1 in Lüneburg, gegen die sich die Garbsener am 8. Spieltag mit einem 5:1 geschlagen geben mussten. Der Traditionsverein, der in der Zuschauergunst weit vorne liegt (1717 Zuschauer im Schnitt), hat von den drei Aufsteigern am meisten auf die Aufstiegsmannschaft vertraut. Drei externen Abgängen stehen sieben externe Neuzugänge gegenüber, die vornehmlich aus unteren Ligen Schleswig-Holsteins und damit aus dem unmittelbaren Umfeld stammen. Auch auf dem Trainerposten bestimmt Kontinuität das Bild: Sören Beiroth betreut die Heider seit 2014. Der Sprung in die Regionalliga gelang dem Klub, der in den 50er Jahren sogar in der erstklassigen Oberliga vor im Schnitt 8.000 Zuschauern kickte, nach einem vierten Platz in der Oberliga Schleswig-Holstein. Da die besser platzierten Klubs NTSV Strand, TSB Flensburg und SV Todesfelde allesamt verzichteten, durften die Heider in die Aufstiegsrunde einziehen, wo sie letztlich zusammen mit Altona 93 das Ticket zum Aufstieg zogen. Der TSV wird auf eine eingeschworene Truppe treffen; dafür spricht auch, dass der „kleine HSV“, wie die Heider genannt werden, allein 14 Eigengewächse im Kader hat. Auf Platz 2 der Statistik unter den ersten Mannschaften der Regionalliga Nord steht übrigens der TSV Havelse mit 13 Spielern. Es wird also am Samstag spannend im Stadion an der Meldorfer Stra